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Gräser und Ziergräser für Garten und Kübel

Gräser bringen Bewegung, Blattfarben und Struktur in deinen Garten. Welche Pflanzen passen, entscheidet zuerst der Standort: Wie viel Sonne bekommt das Beet, wie feucht bleibt der Boden und wie viel Platz steht ausgewachsenen Pflanzen zur Verfügung? Vergleiche Chinaschilf, Lampenputzergras, Rutenhirse und Pampasgras mit Japanischem Waldgras, Seggen und grasartigen Stauden. So findest du passende Begleiter für Staudenbeete, einen Blickfang im Kübel oder eine Pflanzung mit saisonalem Sichtschutz. Achte neben der späteren Größe auch auf die angebotene Topfgröße: Sie beschreibt die Lieferqualität und ist keine Angabe zur ausgewachsenen Pflanze. Auf den Produktseiten findest du die Eigenschaften der jeweiligen Sorte und ihre wählbaren Liefergrößen.

Gräsergruppen entdecken

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Arundo donax variegata mit Hakonechloa
Arundo donax 'variegata'

Arundo donax 'variegata'

Graeser Bluete
Stipa tenuissima 'Pony Tails'

Stipa tenuissima 'Pony Tails'

Bunter Garten mit roten, gelben und lila Blumen, umgeben von hohen grünen Gräsern und weißen Hortensien, auf einem Hintergrund aus dichten, grünen Bäumen.
Japanisches Blutgras Imperata 'Red Baron'

Japanisches Blutgras Imperata 'Red Baron'

Welche Gräser passen zu deinem Platz?

Die Wuchshöhen sind standortabhängige Richtwerte für ausgewachsene Pflanzen. Vergleiche außerdem Bodenfeuchte, Wuchsform und die Angaben der konkreten Sorte.

Kübel und saisonalen Sichtschutz planen

Für Kübel zählt der spätere Platzbedarf der Sorte. Wähle ein ausreichend großes Gefäß mit freiem Wasserabzug und kontrolliere die Feuchtigkeit regelmäßig. Hohe Gräser können während der Wachstumszeit abschirmen. Sommergrüne Arten ziehen im Winter ein; stehen bleibende trockene Halme ersetzen keinen verlässlich ganzjährig grünen Sichtschutz.

Lieferqualität und spätere Größe unterscheiden

Die Literangabe beschreibt das Topfvolumen bei der Lieferung. Sie ist weder die Lieferhöhe noch die ausgewachsene Wuchshöhe. Wähle zuerst die passende Sorte und danach eine ihrer angebotenen Liefergrößen.

Pflanzen und Pflege passend zur Art

Gieße frisch gepflanzte Gräser nach Bodenfeuchte; überschüssiges Wasser muss abfließen können. Entferne abgestorbenes Vorjahreslaub vieler sommergrüner Arten im Frühjahr. Viele immergrüne Gräser und Seggen werden vor allem ausgeputzt. Der Schnitt richtet sich nach Art und Austrieb.

Gräser als Sichtschutz

Deshalb lassen sich Gräser und Bambus auch als Sichtschutz gezielt pflanzen. Sinnvoll ist es bei ausläufertreibenden Sorten eine Wurzelbarriere zu setzen, damit der Garten des Nachbarn durch das rasante Wachstum des asiatischen Grases nicht beeinträchtigt wird. Ob ein solcher Sichtschutz aus Bambus mit oder ohne Weidenmatte oder Korbgeflecht gepflanzt wird, liegt im Ermessen des Gartenbesitzers und seinen Vorlieben für einzelne Bambusarten. Blickdicht sind z. B. die filigranen und buschig wachsenden Gattungen der Art Bambus Fargesia. Doch auch solitär als Akzent an einer Sichtschutzwand gepflanzt, bricht Bambus die optische Monotonie einer solchen Einrichtung auf, ohne die gewünschte Strenge zu stören.

Grüne Leichtigkeit durch Gräser und Bambus im Garten

Das gilt nicht nur für Bambus. Ornamentale Gräser sind wahre Meister schlichter Eleganz. Ein Hauch von Zen lässt sich mit wenigen, gezielt gepflanzten Bambusinseln und Gräser zaubern. Aber auch als einzelne Grasinseln im Blumenbeet integriert oder als Rand- oder Beipflanzung von Wegen oder in Kübeln, verleihen sie massigen Objekten eine einzigartige Leichtigkeit. Sie setzen luftige Ruheinseln und lenken gezielt den Blick des Betrachters, ohne aufdringlich zu wirken.

Fürs Ohr: Die Melodie des Grases

Und nicht nur das. Auch fürs Ohr können besonders Gräser einiges bieten. Nein, wachsen hört man das Gras nicht, aber das Rauschen von sich sanft im Wind wiegendem Gräserblattwerk kann beruhigender sein, als jedes Windspiel. Gerade Gräser erzeugen ein feines Rascheln, das an sich in der Brise wiegende Dünenpflanzen erinnert und den Zuhörer unmittelbar an Urlaub oder die Weiten der Prärie denken lässt.

Fürs Auge: Schlichte Schönheiten ins Rampenlicht gerückt

Wer dann noch mit Strahlern, LED-Lampen, Solarleuchten, Fackeln oder Windlichtern einzelne Bereiche seines Gartens ins rechte Licht rückt, der hat auch in der Dunkelheit Freude an Gräsern und Bambus. Diese wirken besonders von unten beleuchtet mit ihrem feingliedrigen Aufbau reizvoll und erzielen besondere Lichteffekte - auch im Winter. Licht zaubert aus ihnen natürliche Kunstwerke. Solche Effekte harmonieren besonders gut auf den klaren Linien moderner Gebäude und beflügeln mit ihrem Schattenspiel die Fantasie.

Mit der Taschenlampe Lichteffekte testen

Einen einfachen Schnelltest zur richtigen Platzierung der Beleuchtung kann bereits eine starke Taschenlampe liefern, mit der man den Standort des zukünftigen Strahlers simulieren und den Lichteffekt testen kann.