Rhizomsperre / Wurzelsperre (Stärke: 2 mm)

Rhizomsperre / Wurzelsperre (Stärke: 2 mm)
ab 39,90 € *
Inhalt: 5 m (7,98 € * / 1 m)

inkl. MwSt.

Breite

Meter

  • SW10044
  Stärke 1 mm  •  Stärke 1,5 mm  •  Stärke 2 mm... mehr
Produktinformationen "Rhizomsperre / Wurzelsperre (Stärke: 2 mm)"

 
Stärke 1 mm • Stärke 1,5 mm • Stärke 2 mm

Ausläufertreibendem Bambus (Phyllostachys, Hibanobambusa, Pseudosasa ...) sollte seinen Platz im Garten zugewiesen bekommen und um zu verhindern, dass er sich unkontrolliert in diesem ausbreitet, muss die Pflanzstelle mit einer Rhizomsperre eingefasst werden. Die 2mm starke Folie aus Kunststoff ist relativ flexibel. So ist es mögliche beliebige Beetformen zu gestalten. Der Einbau erfolgt 60 cm bzw. 90 cm tief in den Boden, 10 cm bleiben über dem Boden. Die oberirdischen 10 cm dienen dazu, die Rhizome, die die Sperre oben verlassen wollen zu erkennen und zu entfernen. Also bitte den Rand überstehen lassen und gelegentlich (2x pro Jahr ist ausreichend) kontrollieren, ob etwas darüber gewachsen ist. 

Die HDPE-Folie umschließt den Bambus in flexibler Form und wird über eine Verschlussschiene geschlossen. Bitte achten Sie darauf, dass die Schiene dicht und fest montiert wird. Der innere Rand der Folie muss mit der Schiene bündig abschließen. Rhizome finden Lücken und nutzen diese aus!

Es gibt Folien in unterschiedlicher Dicke, Breite und auch anderem Material. Nachdem Sie die Sicherheit des Gartens daran knüpfen, sollten Sie hier nicht am falschen Ende sparen. Wir haben mit unserer Folie die besten Erfahrungen gemacht.

Unsere Rhizomsperre entspricht dem gegenwärtigen Stand der Technik. Bei dennoch ausbrechenden Rhizomen übernehmen wir keine Haftung.

Bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung Ihre Telefonnummer an, damit beim Speditionsversand eine Avisierung möglich ist.

Bei Waren, die per Speditionsversand geliefert werden, erfolgt die Lieferung 'frei Bordsteinkante', also bis zu der Lieferadresse nächst gelegenen öffentlichen Bordsteinkante.

Rhizomsperre für Bambus planen und richtig einbauen Eine Rhizomsperre für Bambus hält... mehr

Rhizomsperre für Bambus planen und richtig einbauen

Eine Rhizomsperre für Bambus hält wuchernde, das heißt ausläuferbildende Pflanzen in Schach und sorgt dafür, dass sie nicht durch den Garten oder zum Nachbarn wandern, sondern an Ort und Stelle bleiben. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie die Rhizomsperre richtig planen und fachmännisch in den Boden bringen. Wir erklären Ihnen, worauf es beim Einbau einer Rhizomsperre wirklich ankommt.

Eine gute Rhizomsperre für Bambus fängt mit guter Planung an.

Wo soll ihr Bambus wachsen und wie viel Raum drum herum geben sie ihm, damit er sich natürlich entfalten kann? Stecken Sie die Fläche mit Hölzern ab und legen Sie eine Schnur oder einen Gartenschlauch rund um das abgesteckte Areal. Sie gewinnen dadurch ein besseres Gefühl für die Dimension und können ggf. noch korrigieren. Anschließend messen Sie die Länge der verbrauchten Schnur bzw. des Gartenschlauchs und erfahren, wie lang die geplante Rhizomsperre sein muss. Erfahrungsgemäß brauchen Sie für einen einzeln stehenden Bambus der Gattung Phyllostachys eine Rhizomsperre mit mindestens 200 cm Durchmesser. Setzen Sie die Rhizomsperre nicht zu eng, weil es bei zu geringen Wurzelraum schneller zu Trockenschäden (gelbe Blätter) kommt und der Bambus auf der Suche nach Wasser in seiner Not auch nach unten durchwächst und danach doch wieder woanders auftaucht.

Möchten Sie eine Bambushecke oder Bambushain aus mehreren Bambuspflanzen, setzen Sie die Rhizomsperre rund um alle Pflanzen und nicht um jede einzelne. Allerdings darf die Breite der Rhizomsperre für eine Bambushecke etwas schmaler (80/100cm) ausfallen als die Wurzelsperre für einen einzeln stehenden Bambus.

Notwendiges Werkzeug & drei Tipps zum Einbau einer Rhizomsperre. 

Ran an den Spaten! Heben Sie entlang des markierten Areals einen 65 cm tiefen Graben mit senkrechten Wänden aus. Die Wände sollten tatsächlich senkrecht und sich NICHT nach unten breiter werden. Entfernen Sie beim Graben unbedingt alle spitzen Steine oder Wurzeln, denn sie könnten die Rhizomsperre beschädigen.

Der Graben für die Rhizomsperre muss so tief werden, dass am Ende noch 10-15 cm der Sperre aus dem Boden übersteht. Das ist wichtig, weil Bambusausläufer knapp an der Erdoberfläche entlang wachsen. Eine bündig mit dem Boden abschließende Rhizomsperre kann der Bambus leicht überwinden. Endet die Rhizomsperre jedoch 10 cm über der Erdoberfläche, haben Sie die volle Kontrolle über etwaige Ausläufer und können rechtzeitig handeln und diese kappen.

Tipp: Verwenden Sie zum Graben am besten einen Drainagespaten oder ein Spaten mit abgewinkelter Schaufel. Der Bodenaushub lässt sich mit diesen beiden Spaten leichter ausbringen. Wenn Sie einen größeren Bereich mit einer Rhizomsperre absichern möchten, lassen Sie den Graben dafür am besten mit einem Minibagger oder einer Grabenfräse ausheben.

Schließen Sie die Rhizomsperre für Bambus mit einer Verschlussschiene

Verbinden Sie die beiden Enden der Rhizomsperre mit einer Verschlussschiene BEVOR sie in den Graben kommt. Achten Sie penibel darauf, dass beide Enden der Rhizomsperre auf gleicher Höhe sind und dass innen keine Folie übersteht. Es könnten ansonsten Bambusrhizome in den so entstehenden Spalt eindringen und die Sperre aushebeln.

Versenken Sie die Rhizomsperre senkrecht

Manches geht im Leben besser zu zweit, so auch beim Einlassen der Rhizomsperre im ausgehobenen Graben. Achten Sie darauf, dass die Folie senkrecht im Graben steht und oben 10-15 cm übersteht. Die Rhizomsperre darf auf keinen Fall nach unten hin breiter werden, weil ankommende Ausläufer dadurch nach unten abgeleitet werden und so die Rhizomsperre unterwandern könnten.

Verfüllen Sie die Zwischenräume mit dem Erdaushub und vermeiden Sie dabei Hohlräume, denn auch sie würden das Abtauchen der Rhizome fördern.

Pflanzen Sie den Bambus in der richtig Höhe

Sitzt die Rhizomsperre für Bambus fest an Ort und Stelle, setzen Sie als nächstes Ihren Bambus in die Mitte. Im Kapitel „Bambus pflanzen“ lesen Sie dazu eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie nichts falsch machen können. Achten Sie darauf, dass die eingepflanzte Bambuspflanze zum Schluss etwa 10-15 cm tiefer als die obere Kante der Rhizomsperre ist. Das ist notwendig, weil sich der gesamte Wurzelbereich innerhalb der Rhizomsperre mit den Jahren anheben wird. Sitzt dann der Bambus aber so hoch wie die Oberkante der Wurzelsperre, kann er sie auch leicht überwinden.

So bauen Sie eine Rhizomsperre nachträglich ein

Wie wichtig eine Rhizomsperre ist, merken manche Bambusbesitzer erst, wenn ihr Bambus bereits ausgebüxt ist. Höchste Zeit, ihn mit dem nachträglichen Einbau einer Rhizomsperre zu bändigen. So geht’s: 

Ziehen Sie zunächst einen Graben rund um den Bambus und bauen Sie die Rhizomsperre sorgfältig ein (siehe oben). 
Die beste Nachricht zum Schluss ist: Bereits ausgebüxte Rhizome können in der Erde bleiben. Sie werden zwar wie gewohnt austreiben und Halme entwickeln, doch diese schneiden Sie bodentief ab. Allerdings erst wenn der Bambushalm im Frühsommer seine endgültige Höhe erreicht hat. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt am Ausklappen der Seitenzweige. Durch das Kappen der Halme verlieren die Rhizome ihre Energie und gehen schließlich ein. Evtl. muss dieser Vorgang mehrmals wiederholt werden.

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