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Bambus gießen, aber richtig.

Bambus stammt ursprünglich aus regenreichen Regionen, deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Bambus auch hierzulande viel Wasser braucht. Gießen Sie daher Ihren Bambus, egal ob er im Garten oder in einem Pflanzkübel wächst, bei Bedarf, insbesondere jedoch bei langanhaltender Hitze und Trockenheit. Jungpflanzen und getopfter Bambus brauchen dabei besonders viel Aufmerksamkeit, denn ihre Wurzeln erreichen noch keine tiefer gelegenen feuchte Erdschichten.

Wie Sie vor und nach dem Pflanzen Bambus gießen

Tauchen Sie Ihren Bambus inklusive Topf vor dem Pflanzen in einen Eimer mit Wasser und lassen Sie ihn dort solange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen und der Wurzelballen sich voll mit Wasser gesogen hat. Jetzt löst sich Topf bzw. Container auch leicht vom Wurzelballen und Sie können den Bambus in das gut vorbereitete Pflanzloch setzen. Wichtig ist, den Bambus so hoch zu pflanzen, wie er vorher im Container gestanden hat. Füllen sie das Pflanzloch mit Erde auf und gießen Sie kräftig. Dadurch wird Erde in die Zwischenräume der Bambus-Rhizome geschlämmt und so sitzt der Bambus anschließend nicht auf dem Trockenen. Bilden Sie anschließend rund um den Wurzelbereich der Bambuspflanze einen Gießrand. Er sorgt dafür, dass später das Gießwasser tatsächlich zu den Wurzeln kommt und nicht etwa daran vorbei läuft. Belassen Sie den Gießrand mindestens für eine Saison. Insbesondere bei abschüssigen Hangbeeten und in heißen, trockenen Sommern sind Gießränder sehr hilfreich.

Wie Sie durstigen Bambus das ganze Jahr über erkennen

Bambus ist eine immergrüne Pflanze und braucht deswegen das ganze Jahr über ausreichend Wasser – auch im Winter. Bedenken Sie, dass die meisten Winterschäden nicht durch Frost entstehen, sondern durch Trockenheit. Umso wichtiger ist es, Bambus im Winter genau zu beobachten und ihn bei Bedarf zu gießen. Das Gute daran ist: Bambus zeigt durch Einrollen seiner Blätter, dass er durstig ist und dringend Wasser braucht. Die Bambuspflanze rollt die Blätter, weil sie dadurch die Verdunstungsfläche verringert.

Gerollte Bambusblätter und braune Blattspitzen signalisieren Wassermangel

Leider signalisiert nicht jeder Bambus Wassermangel durch eingerollte Blätter und nicht jeder Bambus zeigt diesen deutlich sichtbaren Effekt auch sofort. Aber mit etwas Übung bekommen Sie sicher einen Blick dafür, wann Ihr Bambus durstig ist und nach Wasser schreit. Schlaff herunter hängende Blätter und braune Blattspitzen sind weitere deutliche Zeichen für Wassermangel.

Gießen Sie Bambus zur richtigen Zeit

Gießen Sie Bambus im Hochsommer frühmorgens oder am Abend – auf jeden Fall nicht, solange die Sonne heiß vom Himmel brennt, ansonsten ginge zu viel Wasser durch direkte Verdunstung verloren.
Im Winter gießen Sie Bambus dagegen an frostfreien, gerne auch sonnigen Tagen, damit das Gießwasser auch genügend Zeit hat, im Boden zu versickern und zu den Wurzeln vorzudringen.

So gießen Sie Bambus im Pflanzkübel

Bambus im Pflanzkübel benötigt mehr Aufmerksamkeit und mehr Wasser als ins Beet gepflanzte Bambuspflanzen. Durch die exponierte Lage des Pflanzkübels heizt sich der Wurzelbereich bei Sonne schnell auf. Das geringe Erdvolumen tut sein übriges: Die Wasserspeicher-Kapazität des Erdballens im Pflanzkübel ist verhältnismäßig gering.
Pflanzkübel mit Wasserreservoir sind leider in der Regel auch keine Lösung, Bambus verträgt nämlich auf Dauer keine Staunässe. Kontrollieren Sie Ihren Bambus im Pflanzkübel daher regelmäßig, machen Sie die Daumenprobe und gießen Sie bei Bedarf durchdringend – ohne den Bambus dabei zu ertränken. Im Hochsommer und bei relativ kleinen Pflanzkübeln kann zweimaliges Gießen am Tag durchaus notwendig sein.

Vermeiden Sie Staunässe!

Wer seinen Bambus nach dieser Anleitung richtig gepflanzt hat und mit Bedacht gießt, wird lange Freude an ihm haben. Ganz anders sieht es aus, wenn Sie es zu gut mit dem Gießen meinen und überschüssiges Wasser nicht schnell genug abfließen kann. Dadurch entsteht gefährliche Staunässe!
Bambus signalisiert Staunässe rasch mit gelben Blättern. Sobald Sie – außer im Herbst - auffallend viele gelbe Blätter an Ihrem Bambus entdecken, gehen Sie umgehend der Ursache auf den Grund und handeln Sie entsprechend und zwar so schnell wie möglich. Tun sie es nicht, verfaulen die Wurzeln in Windeseile und der Bambus geht ein. Mehr über gelbe Blätter bei Bambus und was Sie umgehend dagegen tun sollten, erfahren Sie auf dieser Service-Seite.
Ein weiteres Problem beim Übergießen des Bambus ist das Ausschwemmen von Nährstoffen. Der Bambus zeigt in diesem Fall mehr oder weniger deutliche Anzeichen einer Mangelernährung und braucht als Sofortmaßnahme den richtigen Dünger. Wir empfehlen in diesem Fall Toolisan®.

Bambus gießen, aber richtig. Bambus stammt ursprünglich aus regenreichen Regionen, deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Bambus auch hierzulande viel Wasser braucht. Gießen Sie... mehr erfahren »
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Bambus gießen, aber richtig.

Bambus stammt ursprünglich aus regenreichen Regionen, deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Bambus auch hierzulande viel Wasser braucht. Gießen Sie daher Ihren Bambus, egal ob er im Garten oder in einem Pflanzkübel wächst, bei Bedarf, insbesondere jedoch bei langanhaltender Hitze und Trockenheit. Jungpflanzen und getopfter Bambus brauchen dabei besonders viel Aufmerksamkeit, denn ihre Wurzeln erreichen noch keine tiefer gelegenen feuchte Erdschichten.

Wie Sie vor und nach dem Pflanzen Bambus gießen

Tauchen Sie Ihren Bambus inklusive Topf vor dem Pflanzen in einen Eimer mit Wasser und lassen Sie ihn dort solange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen und der Wurzelballen sich voll mit Wasser gesogen hat. Jetzt löst sich Topf bzw. Container auch leicht vom Wurzelballen und Sie können den Bambus in das gut vorbereitete Pflanzloch setzen. Wichtig ist, den Bambus so hoch zu pflanzen, wie er vorher im Container gestanden hat. Füllen sie das Pflanzloch mit Erde auf und gießen Sie kräftig. Dadurch wird Erde in die Zwischenräume der Bambus-Rhizome geschlämmt und so sitzt der Bambus anschließend nicht auf dem Trockenen. Bilden Sie anschließend rund um den Wurzelbereich der Bambuspflanze einen Gießrand. Er sorgt dafür, dass später das Gießwasser tatsächlich zu den Wurzeln kommt und nicht etwa daran vorbei läuft. Belassen Sie den Gießrand mindestens für eine Saison. Insbesondere bei abschüssigen Hangbeeten und in heißen, trockenen Sommern sind Gießränder sehr hilfreich.

Wie Sie durstigen Bambus das ganze Jahr über erkennen

Bambus ist eine immergrüne Pflanze und braucht deswegen das ganze Jahr über ausreichend Wasser – auch im Winter. Bedenken Sie, dass die meisten Winterschäden nicht durch Frost entstehen, sondern durch Trockenheit. Umso wichtiger ist es, Bambus im Winter genau zu beobachten und ihn bei Bedarf zu gießen. Das Gute daran ist: Bambus zeigt durch Einrollen seiner Blätter, dass er durstig ist und dringend Wasser braucht. Die Bambuspflanze rollt die Blätter, weil sie dadurch die Verdunstungsfläche verringert.

Gerollte Bambusblätter und braune Blattspitzen signalisieren Wassermangel

Leider signalisiert nicht jeder Bambus Wassermangel durch eingerollte Blätter und nicht jeder Bambus zeigt diesen deutlich sichtbaren Effekt auch sofort. Aber mit etwas Übung bekommen Sie sicher einen Blick dafür, wann Ihr Bambus durstig ist und nach Wasser schreit. Schlaff herunter hängende Blätter und braune Blattspitzen sind weitere deutliche Zeichen für Wassermangel.

Gießen Sie Bambus zur richtigen Zeit

Gießen Sie Bambus im Hochsommer frühmorgens oder am Abend – auf jeden Fall nicht, solange die Sonne heiß vom Himmel brennt, ansonsten ginge zu viel Wasser durch direkte Verdunstung verloren.
Im Winter gießen Sie Bambus dagegen an frostfreien, gerne auch sonnigen Tagen, damit das Gießwasser auch genügend Zeit hat, im Boden zu versickern und zu den Wurzeln vorzudringen.

So gießen Sie Bambus im Pflanzkübel

Bambus im Pflanzkübel benötigt mehr Aufmerksamkeit und mehr Wasser als ins Beet gepflanzte Bambuspflanzen. Durch die exponierte Lage des Pflanzkübels heizt sich der Wurzelbereich bei Sonne schnell auf. Das geringe Erdvolumen tut sein übriges: Die Wasserspeicher-Kapazität des Erdballens im Pflanzkübel ist verhältnismäßig gering.
Pflanzkübel mit Wasserreservoir sind leider in der Regel auch keine Lösung, Bambus verträgt nämlich auf Dauer keine Staunässe. Kontrollieren Sie Ihren Bambus im Pflanzkübel daher regelmäßig, machen Sie die Daumenprobe und gießen Sie bei Bedarf durchdringend – ohne den Bambus dabei zu ertränken. Im Hochsommer und bei relativ kleinen Pflanzkübeln kann zweimaliges Gießen am Tag durchaus notwendig sein.

Vermeiden Sie Staunässe!

Wer seinen Bambus nach dieser Anleitung richtig gepflanzt hat und mit Bedacht gießt, wird lange Freude an ihm haben. Ganz anders sieht es aus, wenn Sie es zu gut mit dem Gießen meinen und überschüssiges Wasser nicht schnell genug abfließen kann. Dadurch entsteht gefährliche Staunässe!
Bambus signalisiert Staunässe rasch mit gelben Blättern. Sobald Sie – außer im Herbst - auffallend viele gelbe Blätter an Ihrem Bambus entdecken, gehen Sie umgehend der Ursache auf den Grund und handeln Sie entsprechend und zwar so schnell wie möglich. Tun sie es nicht, verfaulen die Wurzeln in Windeseile und der Bambus geht ein. Mehr über gelbe Blätter bei Bambus und was Sie umgehend dagegen tun sollten, erfahren Sie auf dieser Service-Seite.
Ein weiteres Problem beim Übergießen des Bambus ist das Ausschwemmen von Nährstoffen. Der Bambus zeigt in diesem Fall mehr oder weniger deutliche Anzeichen einer Mangelernährung und braucht als Sofortmaßnahme den richtigen Dünger. Wir empfehlen in diesem Fall Toolisan®.

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