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Der richtige Standort

Der richtige Standort ist der entscheidende Mosaikstein für eine gesunde Entwicklung Ihres Bambusses. Bei der Sortenauswahl sollte daher immer der Standort als das wichtigste Kriterium angesehen werden. Zu den Standortfaktoren zählen der Boden, Licht, Temperatur und Wind.

Bambus liebt einen humosen, lockeren Boden

Für Bambus sollte der Boden locker, sandig-lehmig bis humos sein und gute Drainageeigenschaften besitzen. Es darf sich keinesfalls Staunässe bilden. Wie die meisten Pflanzen mag Bambus einen leicht sauren pH-Wert von 5,5 bis 6,8. Der pH-Wert ist aber nicht entscheidend, wenn die anderen Faktoren optimal sind, wächst Ihr Bambus auch in einem leicht alkalischen Boden. Zur Verbesserung des Bodens kann unser Bambusdünger Toolisan® verwendet werden.

Schwere, undurchlässige Böden werden durch die Zugabe von Sand oder anderen Lockerungsmitteln verbessert. Haben Sie einen sehr sandigen Boden mischen Sie mehr lehmigen Boden und guten Kompost hinzu. Bei staunassen Böden ist eine Drainageschicht aus Kies unerlässlich. Leben Sie an einem Ort mit sehr hohem Grundwasser, sollte der Standort etwas angehügelt werden.

Licht

Phyllostachys mögen eher einen sonnigen Standort, Fargesien eher halbschattig. Neuere Sorten tolerieren aber auch sonnige Lagen. Durch die Sortenvielfalt findet sich für alle Lichtverhältnisse die richtige Pflanze. Der Standort sollte in den kälteren Regionen Deutschlands im Winter nicht vollsonnig sein oder man sollte eine leichte Beschattung vor der Wintersonne und vor Trockenschäden in die Überlegungen zur Standortwahl mit einbeziehen. Die bodendeckenden Arten wie Pleioblastus und Sasa bevorzugen eher halbschattige bis schattige Plätze und eignen sich daher für Unterpflanzungen. Aber auch Pseudosasa japonica verträgt einen schattigen Platz. Manche Fargesien rollen bei direkter Einstrahlung die Blätter als Verdunstungsschutz, daher sollten diese eher einen halbschattigen bis schattigen Standort bekommen. Die neueren Sorten behindert dies allerdings nicht in ihrer Entwicklung.

Temperatur

Bambus mag es für ein kraftvolles Wachstum warm, umso besser entwickelt er sich. Je länger und je wärmer ein Sommer ist, umso höher und dicker werden die Halme. Ein Halm von Phyllostachys pubescens wird in Asien bis zu 30m hoch und hat einen Durchmesser von 15cm, in Italien wird der Halm nur noch 20m hoch und im deutschen Weinbauklima 10m hoch, auf der Schwäbischen Alb wird durch die Kälte im Winter diese Sorte nicht überdauern. Sie werden also in Deutschland in Ihrem Garten nie Halme bekommen, wie Sie sie in Italien oder Frankreich im Urlaub gesehen haben.

Tropische Bambusse wachsen durch die Winterkälte in unseren Regionen nicht. Daher haben wir diese Sorten nicht unserem Sortiment, sondern verkaufen nur winterharte Bambusse.

Wind

Bambushalme sind im Wind äußerst flexibel, sie biegen sich, aber brechen kaum. Nur wenn sie fixiert werden, kann es zu Bruch kommen, da an dieser Stelle extreme Belastungen auftreten. Durch Wind ist es möglich, dass sich die Verdunstung und dadurch der Wasserbedarf erhöht. Dieses Problem tritt häufig im Winter durch kalte Ostwinde auf und zeigt sich durch trockene Blätter. Durch richtigen Winterschutz reduziert sich die Problematik. Bambus ist auch ein sehr guter Windschutz.

Der richtige Standort Der richtige Standort ist der entscheidende Mosaikstein für eine gesunde Entwicklung Ihres Bambusses. Bei der Sortenauswahl sollte daher immer der Standort als das... mehr erfahren »
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Der richtige Standort

Der richtige Standort ist der entscheidende Mosaikstein für eine gesunde Entwicklung Ihres Bambusses. Bei der Sortenauswahl sollte daher immer der Standort als das wichtigste Kriterium angesehen werden. Zu den Standortfaktoren zählen der Boden, Licht, Temperatur und Wind.

Bambus liebt einen humosen, lockeren Boden

Für Bambus sollte der Boden locker, sandig-lehmig bis humos sein und gute Drainageeigenschaften besitzen. Es darf sich keinesfalls Staunässe bilden. Wie die meisten Pflanzen mag Bambus einen leicht sauren pH-Wert von 5,5 bis 6,8. Der pH-Wert ist aber nicht entscheidend, wenn die anderen Faktoren optimal sind, wächst Ihr Bambus auch in einem leicht alkalischen Boden. Zur Verbesserung des Bodens kann unser Bambusdünger Toolisan® verwendet werden.

Schwere, undurchlässige Böden werden durch die Zugabe von Sand oder anderen Lockerungsmitteln verbessert. Haben Sie einen sehr sandigen Boden mischen Sie mehr lehmigen Boden und guten Kompost hinzu. Bei staunassen Böden ist eine Drainageschicht aus Kies unerlässlich. Leben Sie an einem Ort mit sehr hohem Grundwasser, sollte der Standort etwas angehügelt werden.

Licht

Phyllostachys mögen eher einen sonnigen Standort, Fargesien eher halbschattig. Neuere Sorten tolerieren aber auch sonnige Lagen. Durch die Sortenvielfalt findet sich für alle Lichtverhältnisse die richtige Pflanze. Der Standort sollte in den kälteren Regionen Deutschlands im Winter nicht vollsonnig sein oder man sollte eine leichte Beschattung vor der Wintersonne und vor Trockenschäden in die Überlegungen zur Standortwahl mit einbeziehen. Die bodendeckenden Arten wie Pleioblastus und Sasa bevorzugen eher halbschattige bis schattige Plätze und eignen sich daher für Unterpflanzungen. Aber auch Pseudosasa japonica verträgt einen schattigen Platz. Manche Fargesien rollen bei direkter Einstrahlung die Blätter als Verdunstungsschutz, daher sollten diese eher einen halbschattigen bis schattigen Standort bekommen. Die neueren Sorten behindert dies allerdings nicht in ihrer Entwicklung.

Temperatur

Bambus mag es für ein kraftvolles Wachstum warm, umso besser entwickelt er sich. Je länger und je wärmer ein Sommer ist, umso höher und dicker werden die Halme. Ein Halm von Phyllostachys pubescens wird in Asien bis zu 30m hoch und hat einen Durchmesser von 15cm, in Italien wird der Halm nur noch 20m hoch und im deutschen Weinbauklima 10m hoch, auf der Schwäbischen Alb wird durch die Kälte im Winter diese Sorte nicht überdauern. Sie werden also in Deutschland in Ihrem Garten nie Halme bekommen, wie Sie sie in Italien oder Frankreich im Urlaub gesehen haben.

Tropische Bambusse wachsen durch die Winterkälte in unseren Regionen nicht. Daher haben wir diese Sorten nicht unserem Sortiment, sondern verkaufen nur winterharte Bambusse.

Wind

Bambushalme sind im Wind äußerst flexibel, sie biegen sich, aber brechen kaum. Nur wenn sie fixiert werden, kann es zu Bruch kommen, da an dieser Stelle extreme Belastungen auftreten. Durch Wind ist es möglich, dass sich die Verdunstung und dadurch der Wasserbedarf erhöht. Dieses Problem tritt häufig im Winter durch kalte Ostwinde auf und zeigt sich durch trockene Blätter. Durch richtigen Winterschutz reduziert sich die Problematik. Bambus ist auch ein sehr guter Windschutz.

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