Dendrocalamus jianshuiensis stammt aus Yunnan, einer südwestlichen Provinz Chinas. Seine Halme zeigen sich erst dunkelgrün und bereift; mit zunehmendem Alter verfärben sie sich zu einem attraktiven Goldton. Dabei wachsen sie gerade und verjüngen sich zu den Spitzen hin, die sich dann in Bögen hinabneigen. Der Durchmesser eines Halmes beträgt ca. 12 cm.
Dendrocalamus latiflorus Mei Nung findet seinen Ursprung auf Taiwan und in China. Seine gelbgrün-dunkelgrün gestreiften Halme bieten einen dekorativen Anblick. Auf den großen grünen Blättern finden sich gelegentlich goldgelbe Streifen. Die Halme weisen einen ungefähren Durchmesser von 20 cm auf.
Dendrocalamus minor f. Amoenus ist in China beheimatet. Seine Halme sind zu Beginn stark bepudert und wirken gespenstisch bläulich. was ihm den Namen Ghost Bamboo verliehen hat. Danach entwickeln sie sich dekorativ gelbgrün mit dunkelgrünen Streifen. Sein Wuchs ist aufrecht und schlank, wobei ein Halm einen maximalen Durchmesser von 6 cm aufweist. Im unteren Bereich finden sich keine Äste, dafür wirken die zahlreichen Blätter im oberen Bereich wie ein Baldachin. Zudem verleihen ihm die großen Blätter ein exotisches Aussehen.
Dendrocalamus validus stammt aus China. Er besticht mit seinen feuerroten Sprossen, die später grün werden und einen Durchmesser von bis zu 15 cm hervorbringen. Sein offener und aufrechter Habitus mit den überhängenden Spitzen verleiht ihm ein ursprüngliches Flair.
Drepanostachyum khasianum findet seinen Ursprung in den Teeplantagen Indiens und in Nepal. Seine neuen Triebe kommen bungunderrot gefärbt zum Vorschein. Die jungen Halme sind weiß bepudert und wirken dadurch eher bläulich. Insgesamt bleiben die Halme mit einem Durchmesser von 1,2 cm eher schlank und verleihen dem Bambus zusammen mit dem dunkelgrünen, länglichen Laub eine eher grazile Form. Einen sehr dekorativen und besonderen Anblick schenken die weiß-lila Ringe, die sich um die Nodien winden.
Gigantochloa apus kommt in Südostasien vor. Seine stark verholzenden Halme sind hellgrün und gelbgrün gestreift. Sie entwickeln einen bogigen Wuchs und weisen einen Diameter von bis zu 13 cm auf. Dabei sind die grünen Blätter lanzettlich geformt, bis zu 15 cm lang und ca. 2 cm breit.
Gigantochloa hasskarliana findet seine Herkunft in Indonesien, wo er Panjang genannt wird. Ihn zeichnen üppiges Bambuslaub und leicht überhängende Bambushalme aus. Ihr Durchmesser beträgt 3-6 cm. Er hat eine atemberaubende Streifung auf den Halmen. Seine Blätter sind schmal und schwertförmig.
Guadua angustifolia wächst vornehmlich im Nordwesten Südamerikas (Kolumbien, Ecuador, Venezuela). Ein besonderes Charakteristikum sind die weißen Ringe an den Nodien der sonst grünen Halme. Diese messen in der Quere ca. 11 cm und erreichen eine Wandstärke von 3,5 cm im unteren und ca. 1 cm im oberen Bereich. Sein Habitus ist als aufrecht mit schirmartiger Baumkrone zu beschreiben.
Himalayacalamus asper stammt wie sein zweiter Name 'Tibetanische Prinzessin' unschwer erkennen lässt aus Tibet und Nepal. Sein gesamtes Erscheinungsbild passt zu seinem zweiten Namen. Er wirkt mit seinen schlanken, bogig überhängenden Halmen und den kleinen, zarten Blättern anmutig und grazil. Standortbedingt verändert sich die Färbung. In der Sonne glänzen die reifen Halme burgunderrot und die Blätter violett-grün, im Schatten sind sie grün und die Halme weisen weiße Knotenringe auf.
Himalayacalamus hookerianus findet seinen Ursprung in Nepal, Bhutan und Assam. Er ist auch unter dem Namen 'blauer Bambus' bekannt. Seine neuen Halme schimmern bläulich. Kommt er in den Genuss intensiver Sonneneinstrahlung überzieht ein rötlicher oder purpurner Schimmer die Halme. Die alten Bambushalme wirken eher hellgold. Durch seinen schlanken, aufrechten Wuchs mutet er eher zart und elegant an
Otatea acuminata aztecorum kommt aus Mexiko. Besonders markant sind die in großer Anzahl herabhängenden, hellgrünen Blätter. Diese sind mit 30 cm extrem lang und mit 0,5 cm recht schmal und zugespitzt. Sie stellen eine so große Masse dar, dass die dunklen Halme trotz ihrer Dicke von 3 cm davon stark herabgezogen werden. Aufgrund dieses überhängenden Wuchses bekam dieser Bambus auch seine weiteren Namen 'Mexikanisches Weinen' und 'Trauerbambus'.
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